Geförderte Projekte


Seit über 10 Jahren leistet die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung finanzielle Unterstützung für körperlich, seelisch und geistig beeinträchtigte Menschen, insbesondere für Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit


Dafür werden Fördergelder an Privatpersonen und Familien oder an gemeinnützige Vereine und Organisationen aus den entsprechenden Bereichen ausbezahlt. Außerdem werden Forschungsprojekte von Universitäten, Ärzten und Studierenden gefördert, die sich mit der Behandlung von Blindheit und Sehbehinderungen befassen.


Gefördert wurden bisher:



312

Einzelpersonen & Familien

mit über 284.000 €


314

Blinden- & Behindertenhilfevereine

mit über 255.000 €

 


37

Forschungsprojekte

mit über 54.000 €


 Stand: August 2022


Bei der Finanzierung von umfangreicheren Projekten arbeiten wir mit anderen gemeinnützigen Organisationen zusammen.


Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Förderbeispielen.

Hinweis: Zum Schutz der Privatsphäre, insbesondere von geförderten Privatpersonen, werden Namen und Details der Förderung nur beschränkt und mit vorheriger Zustimmung der Beteiligten angegeben.




Unterstützung für
Privatpersonen & Familien

Die Stiftung leistet finanzielle Unterstützung für Hilfsmittel, Geräte und Ausgaben des täglichen Bedarfs, die nicht von der Krankenkasse oder anderen Ämtern übernommen werden.
Insbesondere seit Beginn der Pandemie ist der Bedarf hier deutlich gestiegen.




Dankeskarte mit Gänseblümchen und Text von Frau A.F., die 2020 durch die Stiftung unterstützt wurde


Bild: Dankeskarte von Frau A.F. für die Förderung im März 2020

 

Finanzierung von Ausgaben des täglichen Bedarfs

Die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung unterstützt Betroffene bei den Ausgaben des täglichen Bedarfs und bei größeren Anschaffungen, die nicht von anderen Ämtern oder der Krankenkasse übernommenwie beispielsweise Sehhilfen, Rollstühle, Hebewerkzeuge u.v.m.

 



 



Förderung von technischen Hilfsmitteln

Im letzten Jahr gingen zahlreiche Anträge für technische Hilfsmittel bei der Stiftung ein, insbesondere für die Anschaffung von Mobiltelefonen und Computern mit entsprechender Ausstattung für Sehbeeinträchtigungen.

Wir konnten hierbei allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 mit insgesamt über 25.000 € zur Seite stehen.






Eine Hand liegt auf einer Computer-Maus, im Vordergrund liegt eine Tastatur. Typische Büro-Arbeitssituation


Foto: Symbolbild © Lex Photography




Eine junge Frau im Rollstuhl wird auf einem Ausflug im Park von zwei Stiftungsmitarbeiter:innen begleitet


Foto: Beim Spaziergang mit Stiftungsmitarbeitern
© W. Riedmann

Förderung von Auszeiten und Erholungsreisen


Außerdem unterstützt die Stiftung die Finanzierung von Erholungsreisen und betreuten Fahrten für Betroffene sowie deren Angehörige, um neue Kraft zu schöpfen.

Hier bei einem Ausflug mit Betreuung in einem barrierefreien Hotel in Saulgrub im Jahr 2017.

 








Unterstützte Projekte von
gemeinnützigen Vereinen & Organisationen

Die Stiftung fördert Menschen mit Beeinträchtigungen auch indirekt durch die Förderung von Organisationen und Vereinen, die sich für die Belange von Betroffenen einsetzen.

Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl an Projekten, die wir in den letzten Jahren finanziell unterstützen konnten.





 2022

Zuflucht vor dem Krieg


Mehrere Jugendliche werden bei ihrer Ankunft auf der Treppe zum Heim von Betreuern begleitet. Ein Junge hält die Hand einer Betreuerin und hält stützt sich auf der letzten Stufe auf das Treppengeländer.


Eine sichere Unterkunft, Betreuung und viel Herzlichkeit - das alles leistet das Haus Mamre der Stiftung Bethel in Bielefeld.

Im März 2022 wurden hier über 70 schwerstbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche aus der Ukraine aufgenommen. Neben Freizeitangeboten werden die jungen Menschen auch musiktherapeutisch begleitet.

Die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung konnte die Unterbringung finanziell unterstützen.


 Foto: Jugendliche bei der Ankunft
© v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel


 

2022

Projekt "Kicklusion"


Vier Jugendliche im Rollstuhl spielen mit einem großen blauen Ball auf einem sonnigen Sportplatz


Ein Anstoß für's Miteinander: Der Münchner MobilSpiel e.V. setzt sich seit 1979 für Inklusion durch Sport und gemeinsame Aktivitäten ein.
Die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung leistete finanzielle Unterstützung für das Projekt "Kicklusion", bei dem Menschen mit und ohne Behinderung beim Ballspielen zusammenkommen.


 Foto: Jugendliche beim Rolliball spielen
© MobilSpiel e.V.







2020 & 2022
Schulbibliothek & Werkraum


Vier Jugendliche und eine Lehrerin präsentieren Bücher in ihrer neuen Bibliothek. Sie stehen neben einem Regal, das mit Büchern gefüllt und nach Rubriken sortiert ist.


Die Von-Galen Förderschule bildet knapp 100 Schüler und Schülerinnen mit geistiger Beeinträchtigung aus.
Die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung förderte in den letzten Jahren die Finanzierung einer Schulbibliothek sowie eine Verbesserung der Ausstattung im bereits vorhandenen Werkraum.


Foto: Schüler mit neuem Lesestoff
© Von-Galen-Schule

 

Link zur Schule

2021

Lachen für das Leben


Dankeskarte mit Bildern, auf denen Clowns in einer Klinik mit jungen und älteren Patienten sprechen und lachen. Unten ein Text, in dem für die Unterstützung der Arbeit gedankt wird.


Schwerstkranken Kindern ein Lächeln schenken, aufmuntern, den Schmerz vergessen lassen und einfach da sein - das leisten die Mitarbeiter des KlinikClowns e.V. Woche für Woche bei ihren "Visiten" in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Die Stiftung unterstützte die Finanzierung der Arbeit.


 Foto: Dankeskarte des KlinikClowns e.V.








Unterstützte Projekte von
Forschung & Entwicklung

Hier werden Forschungsprojekte unterstützt, die sich mit der Behandlung von Krankheiten oder die Entwicklung von Hilfsmitteln - insbesondere im Bereich der Augenheilkunde - beschäftigen.




Zeichnung, die das Portrait der Stiftungsgründerin Dr. Gabriele Lederle zeigt

Bild: Dr. Gabriele Lederle,
Zeichnung von Peter Paul Halapa

2020

Ein Schnelltest für
Schlaf-Wach-Rhytmus-Störungen

Das Projekt "BodyTime" der Charité Universitätsmedizin Berlin entwickelte einen minimal-invasiven Test für die individuelle Behandlung von Non-24-Schlaf-Wach-Rhytmusstörungen.
Die Krankheit betrifft insbesondere blinde Menschen, da sie kein Licht wahrnehmen können, wodurch der biologische Rhythmus gestört wird.
Die Stiftung unterstützte die Finanzierung für die Entwicklung des Tests.



 





2017

Ampel-Pilot

Wie komme ich sicher über die Straße?

Die App Ampel-Pilot unterstützt sehbeeinträchtigte Menschen im Straßenverkehr. Rote und Grüne Ampeln werden auf dem Display des Mobiltelefons erkannt und entsprechend kommuniziert.
Die App ist kostenlos und seit 2018 in den gängigen Stores verfügbar.
Die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung konnte die Entwicklungsphase der Anwendung finanziell mit unterstützen.

 

Screenshot der App Ampelpilot. Gezeigt wird eine Straßenkreuzung mit zwei Ampeln. Die Ampeln sind in der Farbe markiert, in der sie leuchten und entsprechend mit

Foto: Ansicht der App auf einer Dankeskarte an die Stiftung
© Ampel-Pilot

 




Eine rosa Schleife liegt auf weißem Untergrund

Foto: Rosa Schleife, Symbolbild
© Tara Winstead

 

2017

Ausbildung für Menschen mit besonderem Tastsinn


Die Initiative Discovering Hands bildet sehbeeinträchtigte Menschen für die Untersuchungsmethoden der Brustkrebsfrüherkennung aus und ermöglicht so ihre gesellschaftliche Teilhabe - nicht trotz Beeinträchtigung, sondern aufgrund ihres besonderen Talents bei der taktilen Wahrnehmung.
Um die hohen Kosten für die Entwicklung der Ausbildung zu stemmen, konnte die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung mit einer Förderung zur Seite stehen.

 





2016

 

Die Zukunft der Braille-Schrift gestalten

Angemessene Lernmittel bereitstellen, schriftsprachlichen Kompetenzerwerb fördern und bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildungen von Fachpersonal im Bereich der Sehbehindertenpädagogik sicherstellen - das waren die Ziele des Projekts "ZuBra" (Zukunft der Brailleschrift) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Für die Finanzierung des Projektes stand die Dr. Gabriele Lederle-Stiftung mit einer Förderung zur Seite.






Ein Zeigefinger tastet die Oberfläche einer Braille-Schrift auf einem Papier ab

 

 Foto: Lesen von Braille-Schrift
© alegra kommunikation







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Dankeskarte an die Stiftung: Die Karte zeigt Herzkissen und ein Schild mit der Aufschrift


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